Links zu relevanten Artikeln zum Thema

Claire Ainsworth
Intersexualität - Die Neudefinition des Geschlechts
2015. In: Spektrum.de, Psychologie/Hirnforschung, (engl. Original erschienen in: Nature 518, 288-291, 2015).

Die Autorin fasst in ihrem Artikel neuere Forschungsergebnisse und Studien zusammen, die zeigen, dass unsere Vorstellung von zwei Geschlechtern allzu simpel ist – nicht nur aus anatomischer, sondern auch aus genetischer Sicht.

 

Kathrin Burger
Das Geschlecht im Kopf. Neurobiologische Geschlechtsunterschiede
2013. taz. die Tageszeitung, 01.07.2013.

Der taz-Artikel zeigt: Die psychologischen und neurobiologischen Unterschiede sind kleiner als gedacht. Die Neurobiologie distanziert sich zunehmend von Rollenzuweisungen.

 

Nina Degele, Sigrid Schmitz
Can’t believe you’re a woman. Testosteron als Geschlechts- und Leistungsindikator im Sport
2016. In: Wespennest. Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder, Nr. 170, Mai 2016, 46-49.

Die Autorinnen zeigen in ihrem Artikel auf, dass sich Testosteron weder als einzige Ursache für die Bestimmung von Leistungsfähigkeit und Leistungssteigerung noch als eindeutiger Geschlechterdifferenzierer eignet.
 

Interview mit Andrea Maihofer
Kleine Kinder werden oft umerzogen
2016. In: Das Schweizer ElternMagazin, 3. Mai 2016.

Die Genderforscherin Andrea Maihofer erklärt im Interview, wie bereits kleine Kinder durch die Erziehung umerzogen werden und dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zum Grossteil gesellschaftlich und kulturell begründet sind.

 

Birgit Rommelspacher
Intersektionalität – über die Wechselwirkung von Machtverhältnissen
2009. In: Ingrid Kurz-Scherf, Julia Lepperhoff, Alexandra Scheele (Hrsg.): Feminismus: Kritik und Intervention, Münster 2009, 81-97.

Birgit Rommelspacher, Professorin für Interkulturalität und Geschlechterstudien, skizziert die feministischen Debatten um "Intersektionalität" und arbeitet die wichtigsten Problemfelder in der Analyse von Ungleichheitsverhältnissen heraus.

 

Heinz-Jürgen Voß
Es gibt mehr als zwei Geschlechter
2016. Der Tagesspiegel, 31.03.2016.

Der Autor, diplomierter Biologe und Professor für Sexualwissenschaft, zeigt: Nur „weiblich“ und „männlich“ ist zu wenig. Es gibt mehr als zwei Geschlechter. In der Biologie ist das inzwischen anerkannt.