Links zu relevanten Artikeln zum Thema

Karwoche ist Care-Woche

Postkartenset mit Aktionsideen für Care-Aktionen.

 

Mascha Madörin
Neoliberalismus und die Reorganisation der Care-Ökonomie
2014. In: OMEGA/BioSkop (Hg.): Dokumentation der Tagung "Mit dem Sterben leben", Essen/Gelsenkirchen, 56-71.

Die feministische Ökonomin Mascha Madörin beschäftigt sich seit Jahren mit der Care-Ökonomie - unter anderem mit der bezahlten wie unbezahlten Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen, und zeigt in ihrem Artikel die gesellschaftspolitische Brisanz einer Care-Ökonomie auf.

 

Ina Praetorius
Wirtschaft ist Care oder: Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen
2015. Heinrich Böll Stiftung, Schriften zu Wissenschaft und Soziales, Band 16.

Die Theologin Ina Praetorius unternimmt in ihrem Essay "Wirtschaft ist Care" eine Reise durch die Ideengeschichte des Abendlandes und zeigt, welche Folgen es für Gesellschaft und Wirtschaft hat, wenn Care-Arbeit in der Ökonomie nicht vorkommt.

 

Beat Ringger, Iris Bischel, Lilian Fankhauser, Christine Michel, Annemarie Sancar
Manifest: Hin zu einer neuen Sorgsamkeit
2016. WIDE und Denknetz Schweiz.

Ende 2015 hat eine gemeinsame Plattform von WIDE Switzerland und dem Denknetz Schweiz dieses Manifest herausgegeben, das u.a. die Forderungen nach einer Neudefinition der Care-Arbeit, der Aufwertung öffentlicher Dienste, der Reduktion der Arbeitszeit und nach neuen Konzepten in der Familien-und Sozialpolitik der Schweiz umfasst.
 

Christa Wichterich 
Feministische Bausteine für die Zukunft

2016. Blog Postwachstum www.postwachstum.de. 

Die Soziologin Christa Wichterich skizziert aus einer feministischen Care-Perspektive Bausteine für eine Ökonomie, die entschleunigt, Care-Arbeit berücksichtigt und Genügsamkeit als Gegenmodell zu einer Wachstumsökonomie postuliert.

 

Gabriele Winker
Care Revolution als Handlungsstrategie für ein gutes Leben
2016. umstandslos. magazin für feministische mutterschaft: umstandslos.com 11. März 2016.

Die Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies Gabriele Winker zeigt auf, was die Utopie der Care Revolution bedeutet: eine an menschlichen Bedürfnissen, insbesondere an der Sorge füreinander orientierte, radikal demokratisch gestaltete solidarische Gesellschaft.